Nationalhymne

San Sombrero
Reisetipps
Währung

Die letzten Jahrzehnte waren nicht leicht für San Sombrèro. Das Land wurde von einer Hyperinflation heimgesucht. Die Regierung versuchte das Land aus der Krise zu ziehen, indem sie die Wirtschaft, die lange weitgehend auf Kaffee und Bananen gegründet hatte, auf eine breitere Basis stellte. Erst vor wenigen Jahren verkündete San Sombrèro seine Pläne, Tabak mit Bananengeschmack anzubauen, eine Initiative, die allerdings wenig Exporterfolge brachte. Erst seit sich das Land zunehmend dem internationalen Tourismus öffnet, erfährt die sansombrèrische Wirtschaft einen gewissen Aufschwung.

© Working Dog

Angehörige sansombrèrischer Indiostämme kommen oft in die Stadt, um Tauschhandel mit Nahrungsmitteln, Tierfellen, Perlenketten und neuerdings auch ausländischen Währungen zu treiben.

Immer noch sind in San Sombrèro Tierfelle (in Form gestohlener Pelzmäntel) und Perlenketten (aus den Hotelsafes - gerne auch lupenreine Diamanten und Edelsteine sowie hochkarätige Damen- und Herrenarmbanduhren) als Zahlungsmittel im Umlauf. Daneben akzeptiert man auch gerne alle Arten von Scheckkarten, gut gefüllte Brieftaschen, Handys, Fotoapparate, Laptops sowie handelsübliche Drogen. Da San Sombrèro über keine eigene Währung, geschweige denn über festgelegte Wechselkurse verfügt, unterliegen alle finanziellen Transaktionen den komplizierten Regeln des Tauschhandels und des Schwarzmarktes, von denen sich ein Tourist oft hoffnungslos überfordert fühlt. Vertrauen Sie sich der sachkundigen Anleitung eines einheimischen Führers an und informieren Sie sich vor Reiseantritt im Reiseführer.

Textauszug aus San Sombrèro - Karibik, Karneval und Kakerlaken, Heyne Verlag